Artikel: Preisentwicklung WOHNImmobilien

Fach-Artikel für Immobilieneigentümer | Lesezeit 3 Minuten

Preisrutsch bei Wohnimmobilien:
Diese 3 Auswirkungen durch die Corona-Pandemie sollten Eigentümer kennen

Warum Eigentümer durch die Krise besonders betroffen sind und wie Sie den Preisrutsch rechtzeitig auffangen können

Sehen Sie auch, dass wir in eine Rezession rutschen? 

Als Eigentümer fürchten Sie einen Preisrutsch am Immobilienmarkt? Sie wollten oder müssen Ihre Immobilie verkaufen und sind besorgt, massive Verluste im Verkaufspreis hinnehmen zu müssen? 

Diese Gedanken sind in unserer aktuellen Lage durchaus verständlich, legt doch das Virus viele Bereiche unseres Lebens lahm. Neben den gesundheitlichen Gefahren ist die wirtschaftliche Entwicklung auch in Deutschland und weltweit äußerst besorgniserregend. 

Als erfahrener Immobilienberater in der Region Villingen-Schwenningen und dem gesamten Schwarzwald-Baar-Kreis sehe ich es als meine Pflicht, Ihnen die Fakten und aktuelle Lage aus professioneller Sicht darzulegen und auch die zu erwartenden Entwicklungen und Folgen aufzuzeigen. Denn für Sie als Eigentümer gibt es jetzt einige sehr wichtige Punkte, die Ihre Aufmerksamkeit erfordern.

1. Heikle Phase für die Immobilienpreise

Die aktuellen wirtschaftlichen und gesellschaftspolitischen Entwicklungen führen dazu, dass wir mit einem Preisrutsch am Immobilienmarkt zu rechnen haben. Die Frage ist nicht ob dieser Preisrutsch eintrifft, sondern nur noch wie schwerwiegend dieser sein wird und Sie als Eigentümer belasten wird. 

Auch Dr. Hettenbach vom renommierten iib Institut für Immobilien Marktforschung in Heilbronn geht mit einem Verlust der Immobilienpreise von 10-12% aus¹. Sollte jedoch die Krise andauern und wir über weitere Wochen diese enormen wirtschaftlichen Einschränkungen haben, dann kann der Preisverfall sogar noch deutlicher eintreten.

Hierzu sind sich im Besonderen auch Analysten des Forschungsinstitutes Empirica einig, denn der Zusammenhang einer Rezession ist äusserst eng verbunden mit den Immobilienpreisen. Das Forschungsinstitut berät unter anderem die Bundesregierung und geht aktuell bereits von einem Preisrutsch von sogar 25% aus. ²

Beispiel:
In der abgebildeten Tabelle skizzieren wir zwei typische Objektarten, ein normales Haus und eine Wohnung mit aktuell noch zu erzielenden Verkaufspreisen. Die Verluste bei 10% Preisverlust sind schmerzhaft, bei 25% bereits desaströs.

Objektart aktuell noch erzielbarer Verkaufspreis – 10% Verlust – 25% Verlust
Haus 475.000 Euro 47.500 Euro 118.750 Euro
Wohnung 195.000 Euro 19.500 Euro 48.750 Euro

2. Folgenschwere Entwicklung für Ihre Immobilienfinanzierung

Nahezu jeder Immobilienbesitzer hat sein Haus oder seine Wohnung finanziert. Sollten die Kredite noch einige Zeit laufen, dann haben diese Preisentwicklungen ebenfalls Konsequenzen auf Ihren Immobilienkredit. Auch Ihre finanzierende Bank wird diese Entwicklungen sehr genau beobachten.

Sollten Sie also geplant haben Ihre Immobilie zu verkaufen, dann ist die zu erwartende Entwicklung ein zeitkritisches Unterfangen. Sollten Sie zu lange warten, dann laufen Sie Gefahr, dass Sie enorme Zugeständnisse beim Verkaufspreis eingehen müssen. Die real zu erzielenden Verkaufspreise werden einfach weitaus geringer sein. Sollten Sie noch Restschulden bei Ihrer Bank haben, dann müssen Sie hier sehr überlegt vorgehen und gegebenenfalls rechtzeitig und kurzfristig handeln.

3. Käufer von Immobilien sind verunsichert

Bisher war die Nachfrage nach Immobilien sehr hoch, das wird sich auch durch eine Krise nicht ändern. Wohnimmobilien decken Grundbedürfnisse ab – das Dach über dem Kopf. Jedoch werden weite Teile der Käuferschichten in naher Zukunft sehr verhalten reagieren, einen Kauf sogar auf unbestimmte Zeit aufschieben.

Die Sorge und Ungewissheit hinsichtlich des Arbeitsplatzes und weitere Bedenken steigt zunehmend an. Es wird in absehbarer Zeit also weitaus schwerer, einen geeigneten und solventen Käufer für seine Immobilie zu finden.

Lesen Sie weiter, auch wenn Sie nicht vorhaben Ihre Immobilie zu verkaufen

Da wir durch die aktuelle Entwicklung Gefahr laufen, ernsthafte Preiskorrekturen am Immobilienmarkt zu haben, sollten Sie Ihre Immobilie auf den “Prüfstand” stellen. Da kann es zum Einen ratsam sein, dass Sie sich über vorhandene Potenziale, beispielsweise den Dachausbau oder den Verkauf einer Wohnung, Gedanken machen und sich umfassend von mir beraten lassen.

Zum Anderen empfehle ich Ihnen, dass Sie Ihre Immobilie unabhängig begutachten lassen. Hierbei werde ich Ihnen mit meiner Erfahrung und meinen Kenntnissen umfangreich alle relevanten Faktoren Ihrer Immobilie und Ihrer Finanzierung in dieser turbulenten Zeit zur Verfügung stellen.

Das sollten Sie im nächsten Schritt tun

Zunächst sollten Sie den aktuellen Wert Ihrer Immobilie detailliert und sehr exakt bestimmen lassen. Ich rede nicht von einer überschlägigen Preisrichtung, sondern einem realen und fundierten Marktwert. Als erfahrener Immobilienberater und Immobilienfachwirt erstelle ich Ihnen eine fundierte Wohnmarktanalyse, damit Sie in der Lage sind eine Entscheidung zu treffen.

In nachfolgendem Formular können Sie mir bereits die ersten Eckdaten mitteilen. In der Folge kann ich bereits die ersten Berechnungen vornehmen und mich auf ein Gespräch mit Ihnen optimal vorbereiten.

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Eigentümer Herr Szalai

Sehr freundlicher und hilfsbereiter Immobilienmakler. Auf meine Fragen und Anregungen immer eingegangen und eine Antwort bzw. Lösung gefunden. Kann ich nur weiterempfehlen!!!

Eigentümer Herr A.

Bei aller Skepsis gegenüber dem Wohnungsmaklerstand, wurde ich durch die exzellente Gesamtleistung von Herrn Schweikert eines Besseren belehrt! Besonders herauszustellen sei: eine enge Zusammenarbeit in Gestaltung und Ausführung unter Berücksichtigung meiner Vorstellungen auf der Basis seiner Fachkompetenz. Vollste Zufriedenheit und beste Weiterempfehlung.

Eigentümer Herr J.

Quellennachweis

 ¹ Dr. Hettenbach, Institut für Immobilien Marktforschung /
https://www.iib-institut.de/

² BusinessInsider über Analysehaus Empirica /
https://www.businessinsider.de/wirtschaft/immobilienpreis-boom-vorbei-laut-analysten-empirica/