IMMOBILIENLEXIKON

Unser Immobilienlexikon sorgt f├╝r Klarheit

Wie in vielen Bereichen ist es teilweise ├╝beraus schwer denk konkreten ├ťberblick ├╝ber Fachbegriffe zu bewahren. Auch auf unserer Website werden Sie auf den ein oder anderen Begriff sto├čen. Aus diesem Grund m├Âchten wir Ihnen unser Lexikon zur Hand geben. Auf diese Weise k├Ânnen Sie sich direkt ├╝ber das entsprechende Wort belesen und Ihre Unklarheiten schnell und einfach aus dem Weg schaffen. Sollten Sie auf ein Wort gesto├čen sein, welches in unserem Immobilienlexikon nicht aufgef├╝hrt wird, k├Ânnen Sie uns das gerne mitteilen. Wir erweitern unser Lexikon gerne f├╝r Sie!

BEGRIFF FINDEN

Wir f├╝hren Ihnen ├╝bersichtlich alle relevanten Begriffe der Immobilienbranche auf. Aufgrund der Vielzahl an unterschiedlichen W├Ârtern und Erkl├Ąrungen, k├Ânnen Sie die Suche anhand der Buchstaben vereinfachen. Klicken Sie auf den entsprechenden Buchstaben und Sie landen im entsprechenden Bereich.

 

ABGESCHLOSSENHEIT
Sobald Eigent├╝mer Teile einer Immobilie verkaufen m├Âchten (bspw. einer Wohnung), ist dies nur dann m├Âglich, wenn die Bescheinigung ├╝ber die Abgeschlossenheit vorliegt. Hierbei wird ├╝ber die sogenannte Abgeschlossenheitsbescheinigung das separate Wohnungseigentum abgebildet.

ABSTANDSFLÄCHE
Als Abstandsfl├Ąche wird generell der Abstand zur Grenze des Nachbargrundst├╝cks beschrieben. Diese Fl├Ąche ist lediglich in wenigen Ausnahmen bebaubar. Im Normalfall ist hier die Bebauung ausgeschlossen.

ABTEILUNG (GRUNDSCHULD)
Generell lassen sich drei verschiedene Abteilungen im Grundbuch vermerken. In der Abteilung I werden bspw. der Name, das Geburtsdatum und der aktuelle Wohnort des Eigent├╝mers aufgef├╝hrt. Bei mehreren Eigent├╝mern wird die Eigent├╝mergemeinschaft und die entsprechenden Anteile an dieser Stelle festgehalten.

In Abteilung II finden Sie alle Belastungen des Grundst├╝cks vor. Dar├╝ber hinaus ist an dieser Stelle auch die Auflassungsvormerkung vorzufinden. Diese gibt einen Hinweis darauf, dass das betreffende Grundst├╝ck bereits verkauft ist. Dementsprechend wird hierbei sichergestellt, dass kein zweiter K├Ąufer das Eigentum an dem entsprechenden Grundst├╝ck erwerben kann.

In Abteilung III werden Sie auf die Belastungen des Grundst├╝cks sto├čen. Hier werden bspw. die Hypothek, die Grund- und die Rentenschulden aufgef├╝hrt. Im Falle einer Finanzierung ├╝ber eine entsprechende Bank wird diese in diesem Abschnitt auch zu vermerken sein.

ALLEINEIGENTUM
Im Falle der Immobilienbranche bezieht sich diese Bezeichnung auf die Eintragung als alleiniger Eigent├╝mer. Dementsprechend sind hier keine weiteren Eigent├╝mer in einer Eigent├╝mergemeinschaft involviert und m├╝ssen bei einem Verkauf nicht ihre entsprechende Zustimmung abgeben.

ALLEINERBE
Als Alleinerbe wird die Person bezeichnet, die das gesamte Erbe eines Verstorbenen erh├Ąlt bzw. erbt.

ALTERSWERTMINDERUNG
Generell spielt bei dem aktuellen Wert der Immobilie das Alter des Geb├Ąudes bzw. des Objektes eine wichtige Rolle. Dementsprechend kann ein hohes Alter und ein veraltetes Grundkonstrukt f├╝r eine Minderung des aktuellen Marktwertes f├╝hren. In diesem Fall spricht man von einer Alterswertminderung.

ALTLASTENAUSKUNFT
F├╝r den Kaufpreis ist die Bebaubarkeit eines Grundst├╝cks eine ├╝beraus wichtige Rolle. Dabei kann der Bodenwert oder der Untergrund des Grundst├╝cks ein wichtiger Bestandteil sein. Wurde das Grundst├╝ck in der Vergangenheit bspw. von Bauaushub oder M├╝ll verh├╝llt, muss die konkrete Bodenstatik angepasst werden. Die Korrektur kann hohe Kosten mit sich bringen. F├╝r den Verk├Ąufer birgt es bei einem Verkauf das Risiko, dem Vorwurf des arglistigen Verschweigens ausgesetzt zu werden. Der K├Ąufer hingegen k├Ânnte sein Recht auch ├╝ber die Jahre anklagen.

Wer hierbei als Verk├Ąufer derartige Altlastenprobleme vermeiden m├Âchte, sollte eine entsprechende Altlastenauskunft einholen. Diese kann beim entsprechenden Amt, dem Altlastenkataster angefordert werden.

AMTLICHER LAGEPLAN
Sollten Sie als Bauherr eine Baugenehmigung beantragen wollen, m├╝ssen Sie neben der Flurkarte auch einen amtlichen Lageplan vorlegen. Dieser entsprechende Lageplan besteht aus einem schriftlichen und einem zeichnerischen Teil. Im schriftlichen Teil wird das konkrete Baugrundst├╝ck beschrieben und enth├Ąlt auch den Namen des Bauherren, die Nachbargrundst├╝cke und eventuelle Baulasten.

ANGEBOTSPREIS
Unter dem Angebotspreis versteht man grunds├Ątzlich den Preis, zu dem die Immobilie tats├Ąchlich zum Verkauf angeboten wird.

AUFLASSUNG (GRUNDBUCH)
Generell handelt es sich hierbei um eine Einigung aus juristischer Sicht. Der Eigent├╝mer und der Verk├Ąufer einer entsprechenden Immobilie haben sich darauf geeinigt, das Eigentum zu ├╝bergeben. Dieser Eigentums├╝bergang von Verk├Ąufer zu K├Ąufer wird im Grundbuch vermerkt und vollzogen. Damit wird die Auflassung regelm├Ą├čig im Zusammenspiel mit dem Kaufvertrag im notariellen Vertrag beglaubigt.

AUFLASSUNGSVORMERKUNG (GRUNDBUCH)
Die Auflassung beschreibt den Eigentums├╝bergang bzw. die Eigentumsumschreibung. Damit geht das Eigentum des Verk├Ąufers im n├Ąchsten Schritt an den K├Ąufer. Die Auflassungsvormerkung sichert hierbei den K├Ąufer ab und gew├Ąhrleistet den Eigentums├╝bergang an den K├Ąufer. Das Recht des K├Ąufers im Grundbuch als neuer Eigent├╝mer eingetragen zu werden wird hierbei vorgemerkt.

AUFTEILUNGSPLAN
Anhand des Aufteilungsplans kann man auf die Aufteilung des Geb├Ąudes sowie die Lage und die Gr├Â├če des Sondereigentums und dem gemeinschaftlichen Eigentum schlie├čen.

AUSFALLR├ťCKLAGE (WEG)
Die sogenannte Ausfallr├╝cklage ist eine konkrete Sonderform der Sonderumlage. Diese bezieht sich auf die Wohneigent├╝mergemeinschaft. Diese wird dann n├Âtig, wenn ein Wohneigentumseigent├╝mer nicht in der Lage ist, das Wohngeld zu entrichten. Die daraus resultierende Gefahr eines ausstehenden Nachkommens der finanziellen Verpflichtungen bergen hierbei eine Gefahr. Hierbei lassen sich Liquidit├Ątsschwierigkeiten vermerken, die durch die Ausfallr├╝cklage vermieden werden k├Ânnen. Beschlie├čt sich ein Wohnungseigent├╝mer entsprechend f├╝r eine Ausfallr├╝cklage, hat sie einen festgelegten Ermessensspielraum. Dieser Spielraum entscheidet, ob sie die R├╝cklage lediglich in H├Âhe der aufgelaufenen Zahlungsr├╝ckst├Ąnde beschlie├čt oder mit Blick auf den mit an hoher Wahrscheinlichkeiten zu erwartenden Zahlungsausfall des Eigent├╝mers im laufenden Kalenderjahr ansetzt.

BAUAKTE (BAUAMT)
Generell kann man die Bauaktenarchive bei den Bauaufsichtsbeh├Ârden wiederfinden. Eine Bauakte enth├Ąlt dabei bspw. Grundrisse, Schriftst├╝cke, Statiken und Baupl├Ąne.

BAUGENEHMIGUNG
Durch die zust├Ąndige Beh├Ârde wird anhand der Baugenehmigung die Erlaubnis erteilt, das entsprechende Bauwerk auf einem Grundst├╝ck zu errichten.

BAUGRUNDST├ťCK
Ein Baugrundst├╝ck kann man als baufreies Land ansehen, dessen Fl├Ąchen nach ├Âffentlich-rechtlichen Vorschriften und den tats├Ąchlichen M├Âglichkeiten baulich nutzbar sind.

BAULAST
Als Baulasten werden ├Âffentliche Lasten bezeichnet. Diese werden von der Stadt bzw. der Gemeinde im entsprechenden Baulastenverzeichnis aufgef├╝hrt. Diese werden bei der Bauaufsichtsbeh├Ârde eingetragen und k├Ânnen in vielen F├Ąllen auch dem Grundbuch entnommen werden.

BAULICHE VERÄNDERUNG
Bei Wohnungseigent├╝mergemeinschaften sorgt dieses Thema in vielen F├Ąllen f├╝r hitzige Diskussionen. Bauliche Ver├Ąnderungen treten dann auf, wenn eine Bauma├čnahme auf Dauer angelegt ist, sie nach Entstehen des Wohnungseigentums vollzogen wird, sie zu einer grundlegenden Umgestaltung des gemeinschaftlichen Eigentums f├╝hrt und sie ├╝ber eine ordnungsgem├Ą├če Instandhaltungsma├čnahme hinausgeht.

BAUVORANFRAGE
Bauvorhaben d├╝rfen lediglich mit dem Einverst├Ąndnis der Gemeinde im Wege eines Genehmigungsfreistellungsverfahrens oder auch nach Ma├čgabe einer ausdr├╝cklichen Baugenehmigung vorgenommen werden. Sollten die Vorgaben nicht mit den W├╝nschen des Bauherrn ├╝bereinstimmen, besteht die Gefahr, dass der Aufwand im Genehmigungsfreistellungsverfahren umsonst ist. Um diesen Arbeitsaufwand und den finanziellen Aspekt vermeiden zu k├Ânnen, gibt es die Bauvoranfrage. Hierbei kann die Bebauung eines Grundst├╝cks festgelegt werden. Auf diese Weise kann der Kaufinteressent dieses Vorhaben vor dem Kauf des Grundst├╝cks pr├╝fen lassen.

BAUVORBEREITUNGSVOLLMACHT
Diese aufgef├╝hrte Bauvorbereitungsvollmacht wird in der Regel bei unbebauten Grundst├╝cken im notariellen Kaufvertrag vermerkt. Diese Vollmacht berechtigt den K├Ąufer, gleich nach der Unterzeichnung des Kaufvertrages mit den vorbereitenden Arbeiten zu beginnen.

BEBAUUNGSPLAN
Der Bebauungsplan bestimmt das Ma├č der baulichen Nutzung in Hinsicht auf die Festsetzung der Grund- und Geschossfl├Ąchenzahl, die Baumassenzahl, die Zahl der Geschosse und auch die H├Âhe des Geb├Ąudes.

BELASTUNGSVOLLMACHT
Die Belastungsvollmacht spielt bei vielen Immobilienkaufvertr├Ągen eine wichtige Rolle. Mit der Belastungsvollmacht gew├Ąhrt der Eigent├╝mer der Immobilie dem K├Ąufer, das Grundst├╝ck anhand der Finanzierung des Kaufpreises mit dem sogenannten Grundpfandrecht (Hypothek, Grundschuld) zu belasten.

BELEIHUNGSGRENZE
Im Falle einer Finanzierung ├╝ber ein Bankdarlehen hinsichtlich des Kaufpreises f├╝r eine Immobilie pr├╝ft das entsprechende Kreditinstitut, wie wertvoll die Immobilie ist. Der sich daraus ergebende Verkehrswert und der konkrete Beleihungswert sind relevant, um die Bank abzusichern. Dies ist dann der Fall, wenn der Kreditnehmer seinen Zahlungsverpflichtungen nicht mehr nachkommen kann. In dieser Situation muss die Bank die Immobilie verkaufen oder sogar zur Zwangsversteigerung ver├Ąu├čern.

BESITZ├ťBERGANG
Mit der F├Ąlligkeit und Zahlung des Kaufpreises durch den K├Ąufer geht der Besitz entsprechend auf den Erwerber ├╝ber. Im gleichen Zuge ├╝bernimmt der K├Ąufer alle mit der Immobilie verbunden Risiken, Steuern, Lasten und die Verkehrssicherungspflicht.

BESTANDSVERZEICHNIS
Im generellen Bestandsverzeichnis sind unterschiedliche Angaben zum Grundst├╝ck zu finden.

BEURKUNDUNG
Sobald eine Immobilie, ein Objekt oder ein Grundst├╝ck verkauft werden soll, wird der Verkauf und der ├ťbergang auf den neuen Eigent├╝mer notariell beurkundet.

BODENRICHTWERT
Die Basis der Kaufpreisermittlung eines Grundst├╝ckspreises ist der Grundst├╝ckswert. Der ├Ârtliche Grundst├╝cksmarkt soll hierbei so transparent wie m├Âglich gehalten werden. Um Interessenten hierbei Orientierungshilfen geben zu k├Ânnen, ermitteln Gutachteraussch├╝sse der konkreten Gemeinden die sogenannten Bodenrichtwerte.

COURTAGE
Die Courtage, oder auch Maklercourtage, ist das entsprechende Honorar, das ein Immobilienmakler f├╝r den Nachweis der sogenannten Gelegenheit zum Abschluss eines Kaufvertrages oder die Vermittlung eines solchen aufgef├╝hrten Vertrages erh├Ąlt. Diese Courtage ist gesetzlich festgelegt.

DARLEHEN
Das Darlehen kommt bei der Finanzierung einer Immobilie ins Spiel. Hierbei gew├Ąhrt bspw. eine Bank dem Kreditnehmer, also dem K├Ąufer, einen entsprechenden Kredit. Dieses wird in Form eines Darlehens ├╝bergeben. Hierbei gibt es verschiedene Darlehensformen, die sich f├╝r die unterschiedlichen Arten der Finanzierung verwenden lassen.

DENKMALSCHUTZ
Immobilien sind nicht nur Gewerbe- odero Wohnobjekte. Sie repr├Ąsentieren auch einen Teil unserer Geschichte bzw. der ├Ârtlichen Geschichten. Unter Denkmalschutz stehen demnach alle Immobilien, die auf der Denkmalliste des jeweiligen Bundeslandes aufgef├╝hrt sind. Das Ziel hinter dem Denkmalschutz ist die Erhaltung kulturhistorisch bedeutsamer Objekte.

DIENSTBARKEIT
Als Dienstbarkeit versteht man generell Rechte gegen├╝ber fremden Sachen. Die Grunddienstbarkeit ist bspw. das Recht an einem Grundst├╝ck zugunsten eines anderen Grundst├╝cks und des jeweiligen Eigent├╝mers.

DINGLICHES RECHT
Dingliche Rechte sind insbesondere Reche an Grundst├╝cken. Hierbei ist das Recht am Eigentum an einem Grundst├╝ck ein typischer Fall.

DISAGIO
Disagio ist zusammengefasst eine Zinsvorauszahlung in einer festgelegten Summe.

DOPPELTÄTIGKEIT
Grunds├Ątzlich d├╝rfen Immobilienmakler f├╝r Verk├Ąufer und K├Ąufer gleichzeitig t├Ątig werden. Diese Doppelt├Ątigkeit ist gesetzlich erlaubt und verpflichtet den Immobilienmakler zur Unparteilichkeit.

DULDUNGSPFLICHT (BGB)
Die Duldungspflicht beschreibt die Pflicht eines Grundst├╝ckseigent├╝mers, bestimmte Einwirkungen auf das Grundst├╝ck zu dulden. Diese wird im B├╝rgerlichen Gesetzbuch (BGB) festgehalten.

EIGENT├ťMER
Grunds├Ątzlich ist ein Eigent├╝mer die Person, der eine Sache aus rechtlicher Sicht geh├Ârt. Im Falle einer Immobilie ist es die Person, die im Grundbuch als Eigent├╝mer eingetragen ist.

EIGENT├ťMERGEMEINSCHAFT
Bei einer Eigent├╝mergemeinschaft k├Ânnen mehrere Eigent├╝mer bspw. eine Immobilie besitzen. Dementsprechend m├╝ssen die Eigent├╝mer bei einem Verkauf gemeinschaftlich entscheiden und vor allen Dingen gemeinschaftlich zustimmen.

EIGENT├ťMERGRUNDSCHULD
Generell handelt es sich bei Grundschulden um Grundpfandrechte. Diese sichern meist die Kreditforderungen einer Bank ab. Im Falle einer ganzheitlichen Begleichung des Eigent├╝mers der Grundschuld an die Bank bleibt die Grundschuld im Grundbuch bestehen. Die L├Âschung der Grundschuld aus dem Grundbuch kann durch eine L├Âschungsbewilligung erteilt werden.

EIGENT├ťMERVERSAMMLUNGSPROTOKOLL
Bei jeder Wohnungseigent├╝merversammlung ist ein schriftliches Protokoll dieser Versammlung anzulegen. Hierbei ist die Rede vom Eigent├╝merversammlungsprotokoll.

EIGENTUMSNACHWEIS
Wer seine Immobilie verkaufen m├Âchte, muss zun├Ąchst nachweisen, dass diese Person als Eigent├╝mer vermerkt ist und damit das Recht zum Verkauf der Immobilie besitzt.

EIGENTUMSWOHNUNG
Eine Eigentumswohnung bezeichnet grunds├Ątzlich eine rechtlich selbst├Ąndige Wohneinheit innerhalb eines konkreten Geb├Ąudes.

EINFRIEDUNG (NACHBARSCHAFTSRECHT)
Eine Einfriedung bezeichnet grunds├Ątzlich allgemein eine Anlage an oder auf der Grundst├╝cksgrenze. Diese zeichnet sich durch die Aspekte der Einwirkungen aus. So bricht diese Anlage nach au├čen hin ab und sch├╝tzt damit gegen Einwirkungen (Zaun, Mauer).

EINSICHTRECHT (WEG)
Der Vorsitzende der Wohnungseigent├╝merversammlung ist verpflichtet, die Versammlung festzuhalten. Hierbei werden die Beschl├╝sse schriftlich dokumentiert. Die sogenannte Beschlusssammlung dient der ├ťbersicht und erm├Âglicht die Entnahme der konkreten Beschl├╝sse und Informationen. Jeder Eigent├╝mer hat hierbei das Recht, diese schriftliche Dokumentation einzusehen. In diesem Fall spricht man von dem Einsichtrecht.

ENERGIEAUSWEIS
F├╝r alle Wohngeb├Ąude in Deutschland gilt die Ausweispflicht. Jeder Hauseigent├╝mer muss hierbei bei denkmalgesch├╝tzten Objekten hinsichtlich der Vermietung, des Verkaufs oder der Verpachtung unaufgefordert den Energieausweis des Geb├Ąudes bei der Besichtigung vorlegen. Bei einem Energieausweis lassen sich zwei verschiedene Formen unterscheiden. Den Bedarfsausweis und den Verbrauchsausweis.

ENERGIEEINSPARVERORDNUNG
Die Energieeinsparverordnung bezieht sich grunds├Ątzlich auf den energiesparenden W├Ąrmeschutz und die energiesparende Anlagentechnik bei Geb├Ąuden.

ERBBAURECHT
Grunds├Ątzlich ist der Baugrund teuer. Eine ideale Alternative bietet hier das Erbbaurecht. Hierbei ist das unver├Ąu├čerliche und vererbliche Recht auf einem fremden Grundst├╝ck gemeint. Dieses Recht gew├Ąhrt einer Person die Sicherheit, auf diesem Grundst├╝ck ein konkretes Bauwerk zu errichten.

ERBENGEMEINSCHAFT
Hinterl├Ąsst ein Verstorbener mehrere Erben, bilden diese eine sogenannte Erbengemeinschaft.

ERBSCHAFTSSTEUER
Erbschaften, Verm├Ąchtnisse, Pflichtanspr├╝che und Schenkungen auf den Todesfall unterliegen grunds├Ątzlich der Erbschaftssteuer. Diese fallen jedoch nur an, wenn bestimmte Erbschaftssteuerfreibetr├Ąge ├╝berschritten wurden.

ERSCHLIESSUNGSKOSTEN
Unter Erschlie├čungskosten versteht man die entstehenden Kosten f├╝r Stra├čen, Wege und Pl├Ątze, an denen Baugrundst├╝cke liegen. Der Notar ist bei der Beurkundung dazu verpflichtet, von sich aus auf diese Problematik hinzuweisen.

EXPOSÉ
Das Expos├ę kann man sich als Informations-Buch der Immobilie vorstellen. Dort werden unter anderen Daten und Fakten, Bilder und weitere Informationen festgehalten. Sie k├Ânnen dem Expos├ę bspw. die ├ľrtlichkeit, die Wohnfl├Ąche, das Baujahr und selbstverst├Ąndlich auch den Kaufpreis entnehmen.

FINANZIERUNG
Die Finanzierung bildet die Basis eines Grundst├╝cks. Sobald Sie eine Immobilie oder ein Grundst├╝ck erwerben m├Âchten, muss in den meisten F├Ąllen eine entsprechende Finanzierung in Anspruch genommen werden. Diese k├Ânnen Sie auch mit unserem Schweikert Finanzierungsservice beantragen. Anhand verschiedener Darlehensformen und konkreter Konzepte werden die besten Konditionen eingereicht. Anschlie├čend erhalten Sie im Idealfall eine Zusage oder eine entsprechende Absage.

FLUR
Grunds├Ątzlich sind die Begriffe Gemarkung, Flur und Flurst├╝cke Grundbegriffe des Katasters. Die Flur ist hierbei ein Teil der Gemarkung, wobei die Gemarkung eine Fl├Ącheneinheit in dem sogenannten Kataster darstellt.

FLURKARTE
Die entsprechende Flurkarte ist eine bildliche Darstellung der Liegenschaften in einer Gemeinde. Diese werden in dem jeweiligen Ausschnitt der Flurkarte illustrativ vermerkt.

FLURST├ťCK
Das Flurst├╝ck wird in der Flurkarte des Liegenschaftskatasters unter einer besonderen Nummer aufgefasst. Jede Liegenschaft besitzt also ihre eigene Nummer.

GEBÄUDEVERSICHERUNG
Im eigenen Interesse sollte jeder Eigent├╝mer eine Geb├Ąudeversicherung besitzen. Bei dieser Versicherung werden Sch├Ąden, die durch Feuer, Leitungswasser, Sturm und Hagel entstehen gedeckt.

GELDWÄSCHEGESETZ
Mit dem Geldw├Ąschegesetz werden Banken, bestimmte Personenkreise, Makler, Notare und Rechtsanw├Ąlte zur Identifizierung von Kunden und zur Meldung von Geldw├Ąscheverdachtsf├Ąllen an die Strafverfolgungsbeh├Ârden verpflichtet.

GEMARKUNG
Die sogenannte Gemarkung bezeichnet grunds├Ątzlich eine Fl├Ącheneinheit eines Grundst├╝cksverbands mehrerer und meist nebeneinanderliegender Flure bzw. Flurst├╝cke.

GEMEINSCHAFTSEIGENTUM
Das Gemeinschaftseigentum geh├Ârt in den Bereich des Wohneigentumsrechts. Was bei einem Wohneigentum zum Gemeinschaftseigentum oder zum Sonder- bzw. Teileigentum geh├Ârt, wird in der Teilungserkl├Ąrung und der Gemeinschaftsverordnung festgelegt.

GEMEINSCHAFTSORDNUNG
Die Gemeinschaftsordnung regelt die Pflichten und die Rechte der Wohnungseigent├╝mer untereinander.

GESETZLICHE ERBFOLGE
Die Erbfolge regelt die Beerbung des Verstorbenen. Die gesetzliche Erbfolge tritt ein, wenn der Erblasser in einem Testament oder in einem Erbvertrag keine Vorkehrungen getroffen hat.

GRENZABMARKUNG
Nach dem BGB kann der Eigent├╝mer eines Grundst├╝cks von seinem direkten Nachbarn verlangen, dass dieser bei der Errichtung oder Erneuerung des Grenzzeichens mitwirkt.

GRENZABSTAND
Besonders interessant wird der Grenzabstand, wenn ein Grundst├╝ckseigent├╝mer diverse Neuerungen vornehmen will. Hierzu z├Ąhlt bspw. die Errichtung einer Garage oder die Einpflanzung von B├Ąumen, Str├Ąuchern und Hecken. Dies wird dann zu einem Thema, wenn der Nachbar sich dadurch beeintr├Ąchtigt f├╝hlt. An dieser Stelle sind die Abst├Ąnde zur Grenze gesetzlich geregelt.

GRENZVERMESSUNG
In einigen F├Ąllen kommt die Grenzvermessung ins Spiel. Hierbei wird Ihr Grundst├╝ck und die konkrete Grenze vermessen und vernommen.

GRUNDBUCHORDNUNG
Die Gesamtzahl der Grundst├╝cke werden in Deutschland im Grundbuch erfasst. Die entsprechende Grundbuchverordnung regelt, wie bei einem Verkauf, dem Erwerb oder der Belastung eines spezifischen Grundst├╝cks umgegangen wird. Hierzu werden die Rechte und Pflichten dokumentiert.

GRUNDDIENSTBARKEIT
Die Grunddienstbarkeit r├Ąumt dem jeweiligen Eigent├╝mer eines Grundst├╝cks Rechte am benachbarten Grundst├╝ck ein. Hierzu z├Ąhlen bspw. Wegerechte, die vertraglich geregelt oder im Grundbuch vorzufinden sind.

GRUNDERWERBSTEUER
Auf den Erwerb von Grundeigentum wird die sogenannte Grunderwerbsteuer f├Ąllig.

GRUNDPFANDRECHT
Im Regelfall k├Ânnen drei Grundpfandrechte voneinander unterschieden werden: Die Hypothek, die Grundschuld und die Rentenschuld. Im Fall der Grundpfandrechte kann der Gl├Ąubiger eine bestimmte Geldsumme verlangen.

GRUNDRISS
Ein Grundriss veranschaulicht die Struktur und die Anordnung eines jeden Geschosses. Dem Grundriss sind sowohl das Potenzial der Zimmer zu entnehmen als auch die r├Ąumlichen Ma├če.

GRUNDSTEUER
Die Grundsteuer z├Ąhlt neben der Gewerbesteuer zu einer der wichtigsten Steuerquellen f├╝r die entsprechenden Gemeinden. Die Grundsteuer besteuert hierbei den Grundbesitz.

GRUNDST├ťCK
Ein Grundst├╝ck ist ein fl├Ąchenm├Ą├čiger Anteil. Hierbei werden alle Grundst├╝cke eingetragen und im Grundbuchblatt mit einer spezifischen Nummer eingetragen.

GRUNDST├ťCKSMARKTBERICHT
Marktberichte informieren Interessenten generell ├╝ber den aktuellen Immobilienmarkt. Bei dem Grundst├╝cksmarktbericht werden Entwicklungen und Kaufpreise von Grundst├╝cken festgehalten.

GUTACHTERAUSSCHUSS
Gutachteraussch├╝sse haben die Aufgabe und das Recht, Verkehrswerte von Immobilien zu ermitteln. Dementsprechend sind Gutachter dazu befugt, den aktuellen Marktwert der entsprechenden Immobilie zu ermitteln.

HOME-STAGING
Das Home-Staging erm├Âglicht eine konkrete Veranschaulichung der R├Ąumlichkeiten. Interessenten k├Ânnen dadurch das Potenzial der R├Ąume sp├╝rbar wahrnehmen.

IDEELLE TEILUNG
Bei einer ideellen Teilung entsteht das sogenannte Miteigentum mehrerer Eigentümer. Die entsprechenden Miteigentumsanteile werden hierbei im Grundbuch eingetragen. 

IMMOBILIE
Generell wird eine Immobilie als unbewegliche Sache deklariert. Bei einem unbebauten Grundst├╝ck kommt auch oftmals der Begriff „Liegenschaft“ vor. Bei bebauten Grundst├╝cken werden Sie in vielen F├Ąllen auf den Begriff „Anwesen“ sto├čen. Je nach Nutzungsart lassen sich Immobilien in drei verschiedene Kategorien einteilen. Wohnimmobilien, Gewerbeimmobilien und betriebliche Immobilien.

IMMOBILIENRECHTE
Bei einer Immobilienrente handelt es sich um eine Vereinbarung des Verk├Ąufers und des K├Ąufers der Immobilie. Hierbei wird vereinbart, dass der K├Ąufer anstelle des Kaufpreises eine monatliche Rente an den Eigent├╝mer bezahlt. Dar├╝ber hinaus ist auch der Kauf auf Leibrente m├Âglich.

INSTANDHALTUNGSMASSNAHME
Generell bedarf jede Immobilie der Instandhaltung. Hierzu z├Ąhlen Modernisierungs- oder auch Renovierungsma├čnahmen. Das Ziel der Instandhaltung ist die Erhaltung der Bausubstanz.

INSTANDHALTUNGSPFLICHT (WEG)
Anhand des WEGs wird jeder Wohnungseigent├╝mer zur Instandhaltung verpflichtet. Hierzu z├Ąhlt bspw. die Pflege des Sondereigentums.

INSTANDHALTUNGSR├ťCKLAGE
W├Ąhrend jede Immobilie instand gehalten werden muss, werden im Laufe der Zeit Kosten f├╝r die Reparaturen anstehen. Um an dieser Stelle Liquidit├Ątsprobleme zu vermeiden, kann jeder Wohnungseigent├╝mer verlangen, dass eine Instandhaltungsr├╝cklage gebildet wird.

INVESTITION
F├╝r Unternehmer sind gezielte Investitionen ├╝berlebenswichtig. In unserem Fall bieten wir Investoren verschiedene M├Âglichkeiten profitable Investitionen zu t├Ątigen.

JAHRESABRECHNUNG
Grunds├Ątzlich ist es Fakt, dass jede Immobilie Kosten verursacht. Die Kosten des Sondereigentums zahlt hierbei jeder Eigent├╝mer selbst. Hierzu z├Ąhlen die Grundsteuer, Wasser, ├ľl-, Gas- und Stromverbrauch. Sollten Sie Ihre Immobilie verkaufen wollen, ist die Jahresabrechnung ein wichtiger Bestandteil f├╝r den K├Ąufer.

KAPITALANLAGE (IMMOBILIE)
Im Allgemeinen werden Immobilien als Kapitalanlagen bezeichnet. Dieser Aspekt trifft jedoch nur zu, wenn die Immobilien vermietet werden und dabei eine Rendite erzielen.

KATASTERAMT
Alle Liegenschaftskataster werden im Katasteramt gef├╝hrt. Hierbei handelt es sich um eine staatliche Beh├Ârde.

KAUFVERTRAG
Ein Kaufvertrag regelt alle gesetzlichen Gegebenheiten zwischen Verk├Ąufer und K├Ąufer. Dabei ├╝bertr├Ągt der Verk├Ąufer dem K├Ąufer alle ihm zustehenden Rechte. Im Gegenzug verpflichtet sich der K├Ąufer zur Zahlung des Kaufpreises. In vielen F├Ąllen wird die Zahlung in Form eines Darlehens festgelegt.

LASTENFREI (GRUNDBUCH)
Der Verk├Ąufer gibt seine Rechte mit dem gesetzlichen Kaufvertrag an den K├Ąufer ab. Das Eigentum kann hierbei nur ├╝bertragen werden, wenn keine Rechte Dritte bestehen. Sind diese Rechte nicht vorzufinden oder vertraglich so vereinbart, kann die Immobilie lastenfrei ├╝bergeben werden.

LASTENWECHSEL
Wird der Kaufpreis vom K├Ąufer bezahlt, geht das Eigentum an ihn ├╝ber. Der entsprechende ├ťbergang des Besitzes bedeutet auch den ├ťbergang der konkreten Lasten und Nutzen.

L├ľSCHUNGSBEWILLIGUNG
Sobald Sie im Grundbuch eine L├Âschung der Lasten beantragen m├Âchten, ben├Âtigen Sie die Bewilligung der L├Âschung.

MAKLERERLAUBNIS
Makler d├╝rfen ihre T├Ątigkeit ausschlie├člich mit einer Maklererlaubnis aus├╝ben. Dabei m├╝ssen Immobilienmakler im Besitz der Erlaubnis nach ┬ž34c der Gewerbeordnung sein.

MITEIGENTUM
Beim Eigentum gibt es verschiedene Formen. Das Alleineigentum bspw. stellt klar, dass die Sache einem einzigen Eigent├╝mer geh├Ârt. Geh├Ârt das Eigentum mehreren Personen, so spricht man von Miteigentum.

MITEIGENTUMSANTEIL
In der Teilungserkl├Ąrung werden die Miteigentumsanteile schriftlich festgelegt. Hierbei haben Wohnungseigent├╝mer Miteigentumsanteile an der konkreten Wohnungseigent├╝mergemeinschaft.

MODERNISIERUNG (WEG)
Grunds├Ątzlich soll durch die Modernisierung der Gebrauchswert der Immobilie gesteigert werden. Das Ziel ist es hierbei bspw. Einsparungen an Energie oder Wasser vorzunehmen.

NACHLASS
Als Nachlass wird alles bezeichnet, was ein Verstorbener hinterl├Ąsst. Diese Hinterlassenschaften werden vertraglich oder durch die entsprechende Erbfolge geregelt.

NACHLASSVERWALTUNG
Sobald der Erbe die Annahme des Erbes angetreten ist, haftet dieser auch mit seinem Privatverm├Âgen. Dies kommt dann zum Tragen, wenn der Nachlass mit eventuellen Verbindlichkeiten in Verbindung steht. Um eine pers├Ânliche Haftung zu vermeiden, kann der Erbe die Nachlassverwaltung oder die Er├Âffnung des Nachlassinsolvenzverfahrens beantragen.

NEBENKOSTENABRECHNUNG
Vermieter und Mieter k├Ânnen vereinbaren, dass der Mieter neben der grundlegenden Kaltmiete die Kosten f├╝r die Nebenkosten tr├Ągt.┬á Der Abrechnungszeitraum f├╝r die Nebenkosten betr├Ągt hierbei ein Jahr.

NIESSBRAUCH
Bei einem Nie├čbrauch ist von einem unverk├Ąuflichen und nicht vererbbaren Nutzungsrecht eines fremden Grundst├╝cks die Rede.

NOTAR
Ein Notar handelt nach der Bundesnotarordnung und ist bei einem Verkauf einer Immobilie ein unparteiischer Betreuer.

NOTARBESTÄTIGUNG
Mit der Notarbest├Ątigung best├Ątigt der Notar die Eintragung der Auflassungsvormerkung und die Eintragung der Grundschuld. Diese wurde in diesem Zuge beim Grundbuchamt beantragt und wird der entsprechenden Bank best├Ątigt.

NOTARVERTRAG
Generell handelt es sich hierbei um die notarielle Beurkundung des Verkaufs bzw. des Verkaufs einer Immobilie.

NOTWEGERECHT
Um die ordnungsgem├Ą├če Nutzung zu erm├Âglichen, geh├Ârt der ├Âffentliche Zugang zum anschlie├čenden Verkehrsraum dazu. Sollte ein solcher Zugang fehlen, wird nach dem BGB ein Notwegerecht gew├Ąhrt.

NUTZUNGSRECHT (GRUNDST├ťCK)
Ein Eigent├╝mer ist bei den Regelungen seines Grundst├╝cks relativ offen und kann hierbei auch andere von einer Einwirkung ausschlie├čen. Dabei kann er auch Dritten gegen├╝ber ein Nutzungsrecht einr├Ąumen.

OFFENBARUNGSPFLICHT (KAUFVERTRAG)
Bei dem Verkauf einer Immobilie m├╝ssen dem K├Ąufer alle Umst├Ąnde offengelegt werden.┬á

PACHTVERTRAG
Bei einem Pachtvertrag handelt es sich um eine grundlegende Verpflichtung. Der Verp├Ąchter verpflichtet sich, dem P├Ąchter den Gebrauch und den Ertrag der Fr├╝chte zu gew├Ąhren.

PFANDRECHT
Hierzu z├Ąhlt bspw. die Verpf├Ąndung von Schmuck im Pfandleihhaus.

RENOVIERUNG
Eine Renovierung ist irgendwann unumg├Ąnglich, da die Instandhaltung der Bausubstanz zu irgendeinem Zeitpunkt ansteht.

RENTENSCHULD
Die Rentenschuld ist eine Unterkategorie der Grundschuld. Hierbei flie├čt eine Art Rente in regelm├Ą├čigen Zahlungen.

SACHVERSTÄNDIGER (VERKEHRSWERTERMITTLUNG)
Sobald der Verkauf einer Immobilie ansteht, ist es eine der Aufgaben des Immobilienmaklers den aktuellen Marktwert der Immobilie zu ermitteln. Dieses Vorhaben d├╝rfen Sachverst├Ąndige oder auch der ├Ârtliche Gutachterausschuss vornehmen.

SCHENKUNGSSTEUER
Schenkungen sind generell unter gewissen Voraussetzungen schenkungssteuerpflichtig. Eine Vielzahl der Schenkungen d├╝rfte angesichts hoher Freibetr├Ąge steuerfrei bleiben.

SONDEREIGENTUM
Das Teileigentum ist als Sondereigentum des Wohnungseigentums vorzufinden. Alle Aspekte, die nicht dem Sondereigentum zugewiesen sind, z├Ąhlt zum Gemeinschaftseigentum.

SONDERNUTZUNGSRECHT
Das sogenannte Sondernutzungsrecht r├Ąumt dem Eigent├╝mer das Recht ein, einen Teil des Gemeinschaftseigentums unter gewissen Voraussetzungen zu nutzen.

SONDERUMLAGE
Eine Sonderumlage kann von der Wohnungseigent├╝mergemeinschaft beschlossen werden, wenn eine entsprechende Liquidit├Ąt ben├Âtigt wird.

TEILEIGENTUM
Das Teileigentum wird anhand der Teilungserkl├Ąrung oder des Teilungsvertrages gekl├Ąrt. Dabei wird es als Sondereigentum an nicht zu Wohnzwecken verwendeten R├Ąumen definiert.

TEILUNGSERKLÄRUNG
Das Teileigentum wird in einer Teilungserkl├Ąrung schriftlich festgehalten.

UNTERHALTUNGSKOSTEN
Unterhaltungskosten sind Kosten, die zur Unterhaltung einer Immobilie anfallen. Hierzu z├Ąhlen bspw. Kosten f├╝r die Reinigung, den Hausmeister, Versicherungen, Au├čenanlagen, etc.

UNTERLASSUNGSPFLICHT (WEG)
Bei dem Wohnungseigentumsrecht spielt die Unterlassungsverpflichtungen eine besonders wichtige Rolle. Dabei hat der jeweilige Eigent├╝mer alles zu unterlassen, was die grundlegenden Interessen der anderen Wohnungseigent├╝mer ├╝ber eine gewisse Geb├╝hr beeintr├Ąchtigt.

VERGLEICHSWERTVERFAHREN
Bei einem Vergleichswertverfahren geht es um die Ermittlung des Bodenwerts von Grundst├╝cken.

VERKEHRSWERT
Anhand verschiedener Faktoren wird der Verkehrswert einer Immobilie ermittelt. Dieser ist besonders bei dem Verkauf des entsprechenden Objektes von gro├čer Bedeutung. Anhand des ermittelten Verkehrswertes kann auch der Verkaufspreis der Immobilie festgelegt werden.

VERKEHRSWERTERMITTLUNG
Die Verkehrswertermittlung beschreibt den Prozess hinsichtlich der Errechnung des aktuellen Marktwertes. Dieses wird anhand eines Gutachtens erstellt und dokumentiert. Aufgrund dieser Basis l├Ąsst sich bei dem Verkauf einer Immobilie der konkrete Verkaufspreis festlegen.

VERKEHRSWERTGUTACHTEN
W├Ąhrend die Ermittlung einen umfangreichen Prozess darstellt, gibt es da Gutachten. Das Verkehrswertgutachten ist dabei eine ausf├╝hrliche Aufstellung aller preislich relevanten Faktoren. Aufgrund dieser Basis kann ein konkreter Verkaufspreis festgelegt werden.

VORFÄLLIGKEITSENTSCHÄDIGUNG
Wenn ein Kreditnehmer sein Hypothekendarlehen vorzeitig k├╝ndigen m├Âchte, muss er eine Vorf├Ąlligkeitsentsch├Ądigung an die entsprechende Bank zahlen.

VORKAUFSRECHT
Das Vorkaufsrecht stelle eine Regelung und Dokumentation des Kaufinteresses einer bestimmten Person fest. Im Falle einer Immobilie oder auch eines Grundst├╝cks wird dem K├Ąufer das Recht des „Erstk├Ąufers“ einger├Ąumt.

WIDERRUFSFRIST (MAKLERVERTRAG)
Generell handelt es sich bei Vertr├Ągen um verpflichtende Dokumente. Der Kaufinteressent kann einen Maklervertrag nur in Ausnahmen widerrufen. Der Makler ist dazu verpflichtet, Verk├Ąufer und K├Ąufer ├╝ber das Widerrufsrecht aufzukl├Ąren.

WIDERRUFSRECHT
Bei Vertr├Ągen, die au├čerhalb der Gesch├Ąftsr├Ąume geschlossen wurden, kommt das Widerrufsrecht zum Greifen.

WOHNFLÄCHE
Bei dem Verkauf einer Immobilie spielt die Wohnfl├Ąche einen ausschlaggebenden Aspekt. Diese flie├čt in die Wertermittlung ein und gibt Auskunft ├╝ber die zu Wohnzwecken nutzbare Fl├Ąche.┬á

WOHNGELD
Bei dem Wohngeld handelt es sich um eine Sozialleistung in Deutschland. Diese kommt dann zum Tragen, wenn B├╝rger, aufgrund ihres geringen Einkommens einen Zuschuss zur Wohnungsmiete erhalten.

 

 

 

 

 

 

 

 

GEZIELTE FRAGEN

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